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Das war er – unser Kompetenz-Workshop #SmartHealth!

01.07.2016

Einen Design-Think-a-thon, einen Workshop zum deutschen Gesundheitssystem, Einzelgespräche… Das alles haben 9 Startups vergangene Woche bei uns erlebt.

Mit der Health-i-Initative suchen wir die besten Talente in den Bereichen Gesundheit und Gesundheitswirtschaft. Neben Studenten und bereits etablierten Unternehmen liegt ein Fokus dabei auf Startups. Mit dem Kompetenz-Workshop haben wir nun einen ersten Aufschlag unternommen und 9 Startups zu uns eingeladen, um einander kennenzulernen. Und das war ein voller Erfolg. Aber der Reihe nach:

Rüdiger Schenk von ASENTO, Florian Ertel (TAVLA) und Linda Sohler (TK)
Rüdiger Schalk von ASENTO, Florian Ertel (TAVLA) und Linda Sohler (TK)

Startups besuchen die TK

Es ist der 22. Juni, 09.45 Uhr: Rüdiger Schalk, als Vertreter des Startups ASENTO GmbH trifft als erster bei uns ein. Wir Techniker sind alle aufgeregt – ob die nächsten 2 Tage so laufen, wie wir es uns während der Vorbereitung vorgestellt haben? Die Antwort können wir vorwegnehmen: Ja, der Kompetenz-Workshop war für alle Beteiligten ein inspirierendes und lehrreiches Erlebnis.

Nachdem auch die anderen Startup-Vertreter eingetroffen waren, konnte es losgehen. Mit dabei waren neben Rüdiger Schalk von ASENTO noch Jonas Harder von xbird, Esteban Bayro Kaiser von WearHealth, Roman Lewin von Queryard, Florian Ertel von TAVLA, Ekaterina Karashabeva von Jourvie, André Sommer von HiDoc, Pascal Lindemann von der Fingertherapie und Jakob Futorjanski von NeuroNation.

Eine bunte Truppe: die Startups, unsere Experten und das Team der TK

Ein Einblick ins Design Thinking

Nach einer kurzen Begrüßung übernahm unser Kooperationspartner IBM und führte die Teilnehmer ins Design Thinking ein, einen Kreativprozess zur Ideenfindung. Die Vertreter der Startups wurden in 2 Gruppen eingeteilt, die die Aufgabe bekamen, eine (fiktive) App zu entwickeln. Nach einer knapp vierstündigen Vorbereitungsphase traten beide Teams im Pitch gegeneinander an und präsentierten sehr unterhaltsam ihre Entwürfe.

Neben einer sechsköpfigen Jury waren auch viele TK-Mitarbeiter gekommen, um sich den Startup-Pitch anzusehen. Nach dem Urteil der Jury und dem Voting der Zuschauer setzte sich eine Gruppe mit hauchdünnem Vorsprung durch.

Tag 2: Das deutsche Gesundheitssystem, Einzelgespräche – und kickern

Am zweiten Tag ging es schon um 9.00 Uhr los. Prof. Dr. Amelung vom BMC startete mit einem Workshop zum deutschen Gesundheitssystem in den Tag: welche Rahmenbedingungen gibt es, wie finanziert sich das System und mit welchen Hürden und Besonderheiten haben Startups im Gesundheitswesen zu kämpfen?

Prof. Dr. Volker Amelung und Thomas Heilmann (TK)
Prof. Dr. Volker Amelung und Thomas Heilmann (TK)

Im Anschluss ging es etwas gemütlicher weiter: In der Meeting Zone konnten sich die Startups über TK-Angebote, über IBM und über den BMC informieren oder bei strahlendem Sonnenschein einfach eine Runde Kickern. Nur zwischendrin wurde es „ernst“, denn jedes Startup hatte währenddessen ein Einzelgespräch, in dem sie ein Feedback zu ihrer Geschäftsidee bekamen und die Möglichkeit hatten, Fragen und Wünsche an die TK zu adressieren.

Zwischendurch wurde auch gekickert
Zwischendurch wurde auch gekickert

13. September in Berlin: Save the Date

Dabei ging es uns nicht nur darum, Startups besser kennen zu lernen, sondern auch, dass Startups uns besser kennen lernen. Nach den vielen wirklich aufschlussreichen und intensiven Gesprächen neigte sich der Kompetenz-Workshop dem Ende entgegen – und damit der Verkündung, welche der fünf Startups zum Innovationstag am 13. September in Berlin eingeladen werden: Fingertherapie, HiDoc, Jourvie, WearHealth und xbird. Wir werden beizeiten hier mehr darüber berichten. Ein großer Dank geht an die Startups, die den Weg auf sich genommen haben und zu uns nach Hamburg gekommen sind, an IBM, bzw. Aperto Move, die das Design Thinking begleitet haben, an Prof. Dr. Amelung, der sein Wissen über das deutsche Gesundheitssystem mit uns geteilt hat und an BCG, die uns bei den Einzelgesprächen unterstützt haben.

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