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Die Migräne-App: eine neue Behandlungsform für eine Volkskrankheit

11.10.2016

Auf Wir Techniker bieten wir Ihnen Hintergründe und Einordnungen zu aktuellen Themen aus Gesundheit und Gesundheitspolitik sowie einen Blick in das Unternehmen TK. Wir freuen uns, Ihnen mit diesem Artikel unseren ersten externen Gastautoren zu präsentieren. Der Neurologe Professor Dr. Hartmut Göbel stellt die neue Migräne-App vor, die in Zusammenarbeit der TK mit der Schmerzklinik Kiel entstanden ist.


von Prof. Dr. Hartmut Göbel

Migräne und Kopfschmerzen zählen zu den großen Volkskrankheiten. Über 54 Millionen Menschen sind in Deutschland davon betroffen. Kopfschmerzen können über Jahre und Jahrzehnte in hoher Häufigkeit auftreten. Man wacht mit ihnen auf, sie belasten den gesamten Tag und wecken einen auch noch aus dem Schlaf. Sie können das Leben über Jahre oder gar Jahrzehnte zermürben. Man kann seine Ausbildung nicht vollenden, seinen Beruf nicht durchführen, nicht Partner für seinen Partner sein, seine Kinder nicht erziehen – das Leben kann aus den Fugen geraten. Kopfschmerzen können auch Symptom von lebensbedrohenden Erkrankungen sein. In der Regel stirbt man aber nicht an ihnen, gleichwohl kosten sie vielen Betroffenen über lange Strecken die Lebenszeit. Die Weltgesundheitsorganisation listet Migräne und Kopfschmerzen auf Platz 3 der am schwersten behindernden Erkrankungen des Menschen auf.

Innovative E-Health-Angebote stellen eine zeitgemäße und überregionale Versorgung sicher

Sich im „Klein-Klein“ zu verlieren, hilft hier nicht weiter. Es bedarf strukturierter, zeitgemäßer überregionaler Versorgungsangebote mit evidenzbasierender Diagnostik und Behandlung. In einem gemeinsamen Projekt haben jetzt die TK, die Schmerzklinik Kiel und das bundesweite Kopfschmerzbehandlungsnetz die Behandlung von Migräne und anderen Kopfschmerzen in Deutschland bundesweit völlig neu koordiniert aufgestellt. Im Rahmen eines integrierten Versorgungsvertrages wurde in den letzten zehn Jahren ein bundesweites Kopfschmerzbehandlungsnetz etabliert. 450 Schmerzexperten in allen Regionen Deutschlands sind daran beteiligt. Sie stellen das aktuelle Wissen vor Ort den Betroffenen zur Verfügung. Sie sind engagiert in der Diagnostik und Behandlung von Migräne und Kopfschmerzen. Wohnortnah kann so direkt Wissenschaft evidenzbasiert in der Versorgung aktuell umgesetzt werden. Sind ambulante Therapieoptionen ausgeschöpft, können Versicherte und Schmerzexperten vor Ort überregional auf die Schmerzklinik Kiel als bundesweites Schwerpunktzentrum für die Behandlung schwerstbetroffener Patienten zugreifen. Hier werden Patientinnen und Patienten mit Schmerzerkrankungen hochintensiv und fachübergreifend behandelt, welche durch die bisherigen Therapien in den einzelnen Fachgebieten nicht gebessert werden konnten. Typische Merkmale sind schwere Beeinträchtigung des sozialen, beruflichen und familiären Lebens durch die Schmerzen, Arbeitsunfähigkeit, Medikamentenübergebrauch, schmerzunterhaltende psychische Begleiterkrankungen sowie erschwerende körperliche Erkrankungen. Über eine koordinierte, strukturierte Nachbehandlungsphase regional vor Ort wird der Behandlungserfolg nachhaltig gefestigt und aufrechterhalten. Das von Experten der Schmerzklinik Kiel und der TK gemeinsam entwickelte integrierte Versorgungsprojekt wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als beste Umsetzung der integrierten Versorgung in Deutschland.

Apps: unentbehrlich für die Versorgung der großen Volkskrankheiten

Um mit den modernen Möglichkeiten der Vernetzung und Informationstechnologie in allen Lebensbereichen Schritt zu halten und weiter eine Vorreiterrolle einzunehmen, fordern zukunftsweisende Versorgungslösungen mobile E-Health-Angebote. Sie unterstützen bei Krankheitsfrüherkennung, Verlaufsbeobachtung und Dokumentation, Vermittlung von Information, effizienterer Behandlung, Umsetzung von Leitlinien und der Verlaufs- und Erfolgskontrolle sowie der Qualitätsverbesserung. Mittlerweile gibt es auf der Welt mehr Smartphones und mobile Geräte als Menschen. Diese für die Anwendung von evidenzbasierenden Applikationen nutzbar zu machen, ist Aufgabe von professionellen Akteuren des Gesundheitssystems. Für die Versorgung der großen Volkskrankheiten werden Apps für die Zukunft unentbehrlich werden. Es wird nicht mehr möglich sein, innovative Versorgung zeitgemäß und überregional umzusetzen, ohne Apps zu nutzen. Gerade bei Volkserkrankungen, die über Jahre oder gar Jahrzehnte ablaufen, kann die Behandlung digital begleitet, koordiniert und optimiert werden.

Die Migräne-App macht den Patienten zu seinem eigenen Kopfschmerzexperten

Die in enger Zusammenarbeit von Experten der Schmerzklinik Kiel, des bundesweiten Kopfschmerzbehandlungsnetzes und der TK entwickelte neue Migräne-App ist weltweit ein Meilenstein in der Vorsorge und Behandlung von Migräne und Kopfschmerzen. Sie dokumentiert unter anderem Anzahl und Dauer der Kopfschmerztage, Begleitereignisse, Häufigkeit und Art der Medikation sowie die Wirksamkeit der Akuttherapie. Der Behandlungsverlauf wird auch über längere Zeitabschnitte dokumentiert. Die Effizienz von vorbeugender und Akutbehandlung kann somit direkt erfasst werden. Die App analysiert die Daten, kann Muster herausarbeiten und diese in Parameter umsetzen, welche direkt eine ärztliche Entscheidung ermöglichen. So kann man sich als behandelnder Arzt sofort auf das Wesentliche konzentrieren und verliert keine wertvolle Zeit mehr, die dem Patienten an anderer Stelle mehr Nutzen bringt.

Direkte Rückkopplung für Arzt und Patient

Auch der Patient kann jetzt durch die App den Behandlungserfolg direkt erkennen. Ähnlich wie bei einer Langzeitblutdruckmessung kann er die Besserung an den Ergebnissen direkt beobachten und quantitativ verfolgen. So erhalten sowohl Patient als auch Arzt eine unmittelbare und stetige Rückkopplung: Wie schlägt die Therapie an, wie sind die Erfolge zu verzeichnen und an welchen Stellschrauben muss man Änderungen einleiten, damit die Behandlung sich noch nachhaltiger und effizienter gestaltet? Auch telemedizinische Optionen eröffnet die App. Bundesweit kann der Patient die Ergebnisse an seinen Kopfschmerzexperten versenden, um dann direkt die Behandlungsanpassung vorzunehmen. Patienten sind nicht mehr ausschließlich an Sprechstundenzeiten, Wartezimmer und lange Wege zum Arzt gebunden

Die App hilft auch, Chronifizierung zu vermeiden. Der Patient erhält Informationen und Entscheidungsgrundlagen für den optimalen Zeitpunkt zur Akutbehandlung. Regionale Schmerzexperten können durch eine bundesweite Expertensuche schnell gefunden werden. Die App zeigt dem Nutzer durch die Geolokalisation Experten des bundesweiten Kopfschmerzbehandlungsnetzes in einem beliebig wählbaren Umkreis um den aktuellen Standpunkt an. Die App unterstützt zudem die aktive Behandlung durch Bereitstellung der progressiven Muskelrelaxation. Sie erinnert daran, diese regelmäßig durchzuführen. Sie meldet den Behandlungserfolg zurück und verstärkt positiv bei regelmäßiger Durchführung. So macht effektive Behandlung auch noch Spaß und kann durch das regelmäßige Training deutlich wirksamer werden. Zudem ermöglicht die Integration des TK-Kopfschmerzcoachings es dem Patienten, sein eigener Kopfschmerzexperte zu werden. Über mehrere Lektionen kann er sich vertiefend in das zeitgemäße Wissen einarbeiten und Techniken trainieren, die bei der Vorbeugung und Bewältigung von Kopfschmerzen unentbehrlich sind. So unterstützt die App auch den Arzt bei der Beratung seiner Patienten.

Was die neue Migräne-App kann, zeigt auch unser Video:

 

Die digitale Versorgung verbessert die menschliche Interaktion und unterstützt die Kommunikation

Blutdruckmessgerät, Stethoskop oder Fieberthermometer haben neue Zeiten in der medizinischen Versorgung eingeläutet. Diese Anwendungen haben der Behandlung von Volkserkrankungen damals völlig neue Dimensionen eröffnet. Einen ähnlichen Qualitätssprung erleben wir jetzt digital mit der Einführung von mobilen Geräten und evidenzbasierenden Applikationen. Die neue Migräne-App eröffnet die umfassende digitale Versorgung der Volkskrankheiten Migräne und Kopfschmerzen. In der Migräne-App steckt jahrelange medizinische Entwicklungsarbeit mit professionellem Input von zahlreichen fachübergreifenden Gesundheitsberufen. Evidenzbasierende Leitlinien werden direkt umgesetzt und personalisiert zur Verfügung gestellt. Die Anwendung wird rigoros wissenschaftlich evaluiert. Die Langzeitergebnisse werden eingehend analysiert.

Neben der barrierefreien Interaktion mit den behandelnden Ärzten ermöglicht die App zudem eine Vernetzung zwischen Betroffenen selbst. Der Austausch von Wissen, Erfahrungen und effektiven Behandlungsansätzen wird somit in einer Art und Weise beschleunigt, wie dies bisher kaum denkbar war. Die App stellt damit die Versorgung von Migräne und Kopfschmerzen so auf, wie Betroffene es heute in der digitalen Welt gewohnt sind. Damit muss die Migräne- und Kopfschmerzversorgung den Vergleich mit anderen Lebenswelten nicht mehr scheuen, im Gegenteil stellt sie sich mit an die Spitze. Ein Beleg dafür ist, dass die Migräne-App wenige Tage nach Einführung den Platz 14 der Top-iPhone-Apps eingenommen hat. Die digitale Versorgung verbessert dabei menschliche Interaktion, vernetzt und unterstützt die Kommunikation. Damit verlässt die Migräne-App die historischen, oft zähen analogen Grundlagen der Versorgung.

Die Weichen für die Zukunft der digitalen Behandlung von Migräne und Kopfschmerzen sind gestellt

Die Entwicklung im vorgegebenen Zeitrahmen war nur denkbar durch die außerordentlich professionelle Zusammenarbeit mit den Experten der TK in der Unternehmenszentrale in Hamburg und der Landesvertretung Schleswig-Holstein, deren Know-how in der digitalen Versorgung und deren innovative Entwicklungsansätze. Schon bei den ersten Meetings zur Planung wurde die Aufbruchstimmung in das digitale Zeitalter von allen Beteiligten deutlich. Innovationsgeist und das Brennen der Experten der TK für die Sache ermöglichten in der Kooperation, die Tür für das digitale Zeitalter in der Versorgung von Migräne und Kopfschmerzen gemeinsam in kurzer Zeit aufzustoßen und neue Versorgungsoptionen zu schaffen. Die Spezialisten des Fachbereiches Versorgungsmanagement stellten ihr fundiertes Wissen für die Umsetzung der Bedürfnisse der Versicherten zur Verfügung. Die Integration der Wünsche und der Anforderungen der Betroffenen wurde durch Einbindung des bundesweiten Migräne- und Kopfschmerzselbsthilfenetzes eingebracht. In Zusammenarbeit mit den Experten der Schmerzklinik Kiel und des Kopfschmerzbehandlungsnetzes gelang es so, all das zusammenzuführen und zu realisieren, was für die zukünftige digitale Versorgung einer großen Volkserkrankung notwendig ist.

Die Migräne-App ist für iOS im iTunes-Store kostenlos erhältlich. Eine Android-Version ist derzeit in Vorbereitung und wird in der ersten Jahreshälfte 2017 verfügbar sein.

Weitere Informationen zur Migräne-App finden Sie auch im TK-Pressecenter.

Hier geht es zur Serviceseite zur Migräne-App der Schmerzklinik Kiel.


prof-dr_goebel

Prof. Dr. Hartmut Göbel ist Facharzt für Neurologie sowie Chefarzt der Schmerzklinik Kiel. Für seine Arbeit und sein Engagement auf dem Feld der Behandlung von Migräne und Kopfschmerzen wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, unter anderem erhielt er 2014 den Deutschen Schmerzpreis, wurde 2015 vom Nachrichtenmagazin FOCUS als einer der Top-Mediziner Deutschlands ausgezeichnet und bekam das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.


 

Ein Kommentar

  1. Weyhknecht
    24.07.2017
    Weyhknecht 24.07.2017
    Hallo, ich habe sehr oft Kopfschmerzen und Migräne und war deshalb schon bei mehreren Ärzten, Allgemeinmediziner, Neurologen, Schmerztherapeut. Leider ohne großen Erfolg. Vor ein paar wochen hat mir eine Apothekerin eine Cranio Sacral -Therapie empfohlen - toll - ohne Nebenwirkungen und Chemie eine tolle Sache und nach über 10 Jahren Kopfschmerzen eine wesentliche Verbesserung. Ich hatte seit der ersten Behandlung keinen Migräneanfall mehr und nur noch selten leichte Kopfschmerzen. Einziger Wehrmutstropfen - man muß diese Art von Therapie aus eigener Tasche bezahlen. Mit freundlichen Grüßen Harald Weyhknecht
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