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Auf ein Wort mit Sascha Lobo

02.12.2016

Die Diskussion über das Für und Wider bei der Erhebung digitaler Gesundheitsdaten ist in vollem Gange. Wir haben den digitalen Vordenker Sascha Lobo auf der MEDICA 2016  getroffen und mit ihm über die Digitalisierung des Gesundheitswesens gesprochen. Wir entschuldigen uns für den unsauberen Ton. Im proppenvollen MEDICA Econ Forum ließ sich keine ruhige Ecke finden. Das Interview mit Sascha Lobo führte Hermann Bärenfänger.

Was müssen Politik und Bürger tun, um den Prozess der digitalen Gesundheit voranzutreiben? Der Netzpionier Lobo plädiert: „Wir brauchen eine gesellschaftliche und fachliche Debatte darüber, wie wir mit welchen neuen Datenstömen umgehen“:

Mit personenbezogenen Gesundheitsdaten können beispielweise medizinische Behandlungen stärker auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten werden. Gleichzeitig fürchten viele Menschen, die Kontrolle über ihre Daten zu verlieren. Wir wollten von Sascha Lobo wissen: Welche Chancen und Risiken stecken in der Erhebung gesundheitsrelevanter Daten?

Bei der Diskussion über die Nutzung gesundheitsrelevanter Daten geht es automatisch immer auch um die Frage, wer über sie verfügt und wer sie verwaltet. Wo sind die Daten am besten aufgehoben? Für Sascha Lobo ist diese Frage pauschal nicht zu beantworten:

Die TK setzt sich für die Etablierung einer digitalen Gesundheitsakte ein, bei der der Patient der Herr über seine gesammelten Gesundheitsdaten ist. TK-Vorstandsvorsitzendender Dr. Jens Baas ist sich sicher: Die digitale Gesundheitsakte kommt in jedem Fall. Es stelle sich nur Frage, wie sie kommt und von wem sie kommt. Wir haben Sascha Lobo nach seiner Meinung gefragt: Sind Gesundheitsdaten bei einer gesetzlichen Krankenkasse besser aufgehoben als woanders?

Bei aller Diskussion über die Verwaltung und den Schutz – wie können die Menschen denn ganz konkret von den gesammelten Daten profitieren?

Was Sascha Lobo noch zu sagen hat, können Sie auf seinem Twitter-Kanal nachlesen. Und was haben wir noch zu sagen? Finden Sie es heraus und folgen Sie uns auf Twitter @TK_Presse.

Die digitale Zukunft des Gesundheitswesens ist für die TK ein wichtiges Thema. Einen Überblick über die wichtigsten Stellungnahmen von TK-Chef Dr. Jens Baas zur Debatte liefert dieser Beitrag.

Lesenswerte Hintergrundberichte von der MEDICA 2016 auf Wir Techniker von unserem Gastautoren Hermann Bärenfänger gibt’s hier:

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