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    2 Kommentare

    • Iatrogen 99 sagt:

      Wer Opfer eines Behandlugsfehler ist hat es leider sehr schwer in Deutschland, da die Beweislast beim Geschädigten liegt.
      Eine Beweislastumkehr wäre ein Schritt in die richtige Richtung, denn oft werden Dokumentationen manipuliert, oder verschwinden gänzlich, so meine Erfahrung .
      Man könnte allerdings auch die Rechtslage so ändern , dass wie z.B. in Australien Rechtsanwälte nach Erfolg bei Durchsetzung von Schadensersatz und Schmerzensgeld etc. je nach Streitwert ihr Honorar
      prozentual erhalten. Meist wird außergerichtlich und zügig verhandelt, zu Gerichtsprozessen kommt es seltener.
      In Deutschland hat der Geschädigte, das Opfer den Schaden zu ertragen und tritt in Vorkasse im Zivilprozess, bei Klageabweisung trägt er noch die Kosten der Gegenpartei. mit etc. .
      Wenn Dokumentationsmängel sowie Manipulationen erkennbar sind, sollten sich Gerichtsgutachter nicht scheuen sie offenzulegen, statt sie professionell zu umschweifen, wie in meinem Fall.
      Leider werden Gutachten, Gerichtsgutachten nur nach Aktenlage erstellt,
      der Geschädigte nicht mit einbezogen, fallen oft kollegial und gefällig aus.
      Bei mir flüchtete der Gerichtsgutachter Prof. K.H. (LMU) in die kognitive Psychologie der USA aus (Way 2003), widersprach den eigenen Publikationen bei einem gravierenden OP Fehler … . (LG Gera, 2008)
      Man beruft sich dann auf die Risikoaufklärung, jene lag bei mir plötzlich ohne Unterschrift vor, obwohl ich sie persönlich ausfüllte und unterschrieb, mit dem Zusatz: Ein erfahrener Arzt soll den Eingriff durchführen … .??? Klage abgewiesen … Begründung :Schicksalhafter Verlauf … sie wurde über Risiken aufgeklärt .. ( Laparoskopische Laparoskopie,= Gallenblasenentfernung per Schlüssl- oder Knopflochmethode) Operateur seine 5. der Art, schwerster Defekt am Gallengangsystem Typ IV nach Siewert (TU München und D. nach Neuhaus (Charite‘).
      Leider ignorierte LG Gera, meine Privatgutachten .. .Operateur schrieb 2 unterschiedliche OP Berichte .. , fand Privatgutachter heraus etc .. .
      Aus Kostengründen musste ich resignieren … .
      Bei der Schlichtungsstelle Hannover erhielt ich positves Ergebnis, leider regulierte der Haftpflichtversicherer ( Zürich) nicht
      Gutachter sowie Gerichtsgutachter können erklären, dass die Erde eine Scheibe ist … .
      Ich muss bemerken, das Krankenhaus, wo ich operiert wurde, rühmt sich mit Australischen Zertifikaten … .
      Ich kenne viele Opfer, die sich scheuen zu prozessieren, da die Beweislast beim Geschädigten liegt.
      Solange die Allgemeinheit die Kosten trägt , sehe ich leider keine Änderung.!
      Jeder ist ja auch irgendwie auf Ärzte angewisen, wer traut sich Änderungen oder die bereits existierenden „Patientenrechte“ durchzusetzen !
      In Australien gibt es selten Komplikationen bei Operationen, MRSA …, an jedem Bett hängen Flaschen mit Desinfektionsmitteln …

    • Roland Linkenheld sagt:

      Hervorragender Beitrag! Danke! Will aber gerne auf einen weiteren Aspekt hinweisen: Derzeit wird für akute Behandlungsfälle, die leicht zu brisanten Notfällen werden können, die Tel. 116 117 propagiert. Soll die Notaufnahmen entlasten u. dennoch die Akutbehandlung außerhalb der Praxisöffnungszeiten sicherstellen. Scheitert an der krassen Unterfinanzierung, führt zu rigoroser Selektion inattraktiver Risiken (Senioren, chronisch Kranke, Demenz, Wachkoma), kommen auch bei akuter Notwendigkeit nicht zum etwa erforderlichen Hausbesuch. Bei Nachfragen desinteressiertes Achselzucken bei der zuständigen KV. Die hört, sieht und weiß selbstverständlich nix, weil räumlich viel zu weit entfernt. Ein Skandal, wieviel Geld für 0-Leistung beim GKV-Versicherten von den hohen Beträgen ankommt, die die KVen von den gesetzlichen Kassen zocken. Fehlinformation? Lass mich da nur allzu gern korrigieren.

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