Wir Techniker

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    Digitale Technologien spielen eine immer größere Rolle in der Medizin. Und so dreht sich auch auf der weltgrößten Medizinmesse MEDICA, die am Montag gestartet ist, alles um dieses Thema. Clouds, Apps und künstliche Intelligenz werden nicht nur die Versorgung in Zukunft prägen, sondern auch den Arztberuf entscheidend verändern. NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart und TK-Chef Dr. Jens Baas warfen bei der Eröffnung des MEDICA ECON FORUM by TK einen Blick in die Zukunft.

    Prof. Pinkwart und Dr. Baas im Gespräch über die Digitalisierung

    Die Vernetzung sowohl zwischen Ärzten untereinander, als auch zwischen Leistungserbringern und Patienten wird ein Thema sein, das in den nächsten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnt. Ebenso die Diagnose von Krankheiten durch Künstliche Intelligenz.

    Ärzte werden in zehn Jahren Diagnosen nur noch mit Unterstützung von Datenbanken stellen, so die Prognose von Dr. Baas. Für den einzelnen Arzt sei es heute gar nicht mehr möglich den Überblick über Millionen von Studien zu haben.

     

    Neue Technologien in Versorgungsalltag integrieren

    Die Neuheiten an den Messeständen wie intelligente Pflaster oder 3D-Brillen für Chirurgen zeigen, was möglich wäre. Den Weg in den Praxisalltag finden Innovationen jedoch nur mühsam. Pinkwart und Baas waren sich einig, dass die digitalen Strukturen im Gesundheitswesen fehlen um die Digitalisierung erfolgreich durchzusetzen.

    Geheimformel Ikigai

    Marcus Lauk teilt sein Rezept für ein glückliches Leben

    Einen Impuls, wie der Einzelne sein Leben verbessern und vor allem verlängern kann, zeigte Gesundheitsphilosoph Marcus Lauk im MEDICA ECON FORUM by TK auf. Er nahm die Zuhörer mit auf eine Weltreise in die Regionen, in denen die ältesten Menschen leben. Welches Lebensgeheimnis hat ein Herzchirurg in Loma Linda, Kalifornien, der mit 98 Jahren noch am OP-Tisch steht und in seiner Freizeit im Pazifik surft?

    Die Formel für ein langes Leben ist einfach und dennoch schwierig im Alltag umzusetzen: nicht an Krankheiten zu sterben, die vermeidbar sind. Das bedeutet in erster Linie gesund zu leben: Nur zu essen, bis der Magen zu 80 Prozent voll ist, ein aktives soziales Netzwerk mit lebenslangen Freundschaften und einen Job, der uns erfüllt. Jeder Mensch braucht ein starkes „Ikigai“ – wie die ältesten Menschen in Japan wissen – eine Motivation, um morgens aufzustehen und den Tag zu gestalten.

    Wo Marcus Lauk das Glück sonst noch gefunden hat und was diese Orte so besonders macht, verrät er im Interview auf dem #MedicaEconForum 2017:


    Weiterlesen:

    Digital und patientenorientiert in die Zukunft – Erwartungen an die MEDICA 2017.

    MEDICA ECON FORUM by TK: das Programmheft 2017.

    SmartHealth: Digitale Angebote in der Gesundheitsversorgung.

    Silvia Wirth

    Silvia Wirth

    Silvia Wirth ist Pressereferentin der TK. Sie kümmert sich um die Themen Digitalisierung und E-Health, elektronische Gesundheitsakte und digitale Versorgungsthemen.

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