die Envivas im Einsatz
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die Envivas im Einsatz

Schlaganfall auf den Kapverden: die Envivas im Einsatz

10.01.2018

Ein wahrer Albtraum: Beate Hermanns*, Versicherte der Techniker und Envivas, erleidet auf einer kleinen kapverdischen Insel mitten im Zentralatlantik einen Schlaganfall. Trotz der widrigen Umstände überlebt sie ohne ernste bleibende Schäden – weil sie eine Auslandsreise-Krankenversicherung hat. Lesen Sie hier ihre Geschichte.

Lange hatte sich Beate Hermanns auf diese Reise gefreut: zwei Wochen dem deutschen Winter entkommen und mit ihrer Mutter auf den Kapverden entspannen. Genauer gesagt auf Sal, der sonnenreichsten Insel mit kilometerlangen Sandstränden. Alles läuft wie geplant – die Rheinländer genießen ihre Auszeit.

Bis Beate Hermanns eines Morgens beim Aufwachen ein Kribbeln sowie Lähmungserscheinungen im rechten Arm spürt. Die gelernte Apothekenhelferin erkennt die Symptome direkt und schickt ihre Mutter los, um den Notarzt zu rufen: „Ich wusste sofort Bescheid. In meinem Beruf kennt man die typischen Schlaganfall-Symptome. Obwohl ich zugegebenermaßen überrascht war und immer noch bin, dass es mich getroffen hat. Ich war damals topfit, habe Sport getrieben, kaum Alkohol getrunken und nicht geraucht“, erinnert sich Beate Hermanns.

Der Notarzt ist in wenigen Minuten zur Stelle und bringt die 50-Jährige in das nahe gelegene Krankenhaus in Santa Maria. Das Personal der Insel-Klinik ist sehr nett und hilfsbereit, der Einrichtung fehlen aber die notwendigen medizinischen Geräte, um die dringend notwendigen Untersuchungen durchzuführen.

Jeder Schlaganfall ist ein Wettlauf gegen die Zeit

Die Mutter von Beate Hermanns tut das Richtige: Sie setzt sich mit der Europ Assistance, dem Servicepartner der Envivas, in Verbindung. Ihre Tochter ist mittlerweile schon nicht mehr ansprechbar. Danach geht alles ganz schnell. Eine halbe Stunde nach dem Anruf steht die medizinische Beurteilung aus Deutschland: Die Ärzte der Envivas bestätigen den Verdacht auf einen Schlaganfall. Damit steht fest, dass die Versicherungsnehmerin vor Ort unterversorgt ist und verlegt werden muss.

Alle Beteiligten sind sich der Dringlichkeit bewusst. Denn je schneller ein Patient bei einem Schlaganfall medizinisch versorgt wird, umso eher können bleibende Schäden verhindert werden. In kürzester Zeit werden die Kosten für eine Verlegung genehmigt. „In solchen Fällen gibt es zwei Möglichkeiten: ein Ambulanzflug nach Deutschland oder in ganz kritischen Fällen eine Verlegung auf die kanarischen Inseln, weil der Weg kürzer ist“, erklärt Christoph Weiden, Gruppenleiter LeistungsService bei der Envivas.

„Der schnelle Transport nach Deutschland hat mir das Leben gerettet.“

Im Fall von Beate Hermanns entschied die Envivas für einen Rücktransport nach Deutschland per Ambulanzflug. Weniger als 24 Stunden später ist Beate Hermanns bereits auf dem Weg nach Köln – allerdings ohne ihre Mutter. „Es tut mir heute noch leid, dass ich meine Mutter auf den Kapverden alleine zurücklassen musste“, bedauert sie. „Aber ohne den Ambulanzflug wäre ich jetzt tot. Nur der schnelle Transport nach Deutschland hat mir mein Leben gerettet“, schreibt sie später dankbar an die Envivas.

Inzwischen ist Beate Hermanns fast wieder fit. Die Symptome des Schlaganfalls haben sich gut zurückgebildet und sie arbeitet wieder. Aber die Geschehnisse haben sie geprägt: Jedes Mal, wenn ein Kunde in der Apotheke nach einer Reiseapotheke fragt, erkundigt sie sich, ob er auch eine Reise-Krankenversicherung hat.

Sie selbst ist im Tarif TravelPlus der Envivas mit einer Jahresprämie von nur 9,80 Euro versichert.

*Der Name wurde von der Redaktion geändert.

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