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Mobilität – was wirklich dahinter steckt und warum sie so wichtig ist

13.04.2018

„Um sich geschmeidig, aber vor allem auch effektiv bewegen zu können, bringt einen das alleinige Trainieren der Muskeln auf Dauer nicht sehr weit. Man sollte zudem an der Flexibilität der Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenke arbeiten“, weiß Personal Trainer Jan Körber. Hier erklärt er Ihnen, wie Sie etwas mehr Mobilität in Ihren Alltag integrieren können. 

Oberflächlich wird der Begriff der Mobilität häufig mit dem der Beweglichkeit gleichgesetzt. Mobilität ist aber sehr viel mehr als das 3-sekündige „Andehnen“ des Oberschenkels auf dem Fußballplatz oder im Fitnessstudio. Wenn man von Mobilität spricht, geht es um muskuläre (Ver-)Spannungen, Beweglichkeitseinschränkungen von Gelenkkapseln, neuromuskuläre Koordination, eine optimale Positionierung des Körpers, den Bewegungsspielraum von Gelenken und ganz viele andere Dinge. Anhand der Aufzählung wird einem also schnell bewusst: Eine ausreichende Mobilität scheint gar nicht so verkehrt zu sein.

Verletzungen vorbeugen

Es erwartet niemand akrobatische Höchstleistungen. Bereits ein moderates Beweglichkeitstraining kann dabei helfen, Verletzungen vorzubeugen und den persönlichen Bewegungsumfang zu verbessern. Zudem ist dies ein toller Ausgleich zum Alltag. Die meisten Übungen sind komplex und bewegen mehr als nur ein Gelenk und einen Muskel. Ein vernünftiges Mobilitätstraining besteht aus ganzheitlichen, alltagsrelevanten Bewegungen. Sie werden schnell merken, dass sich diese Übungen perfekt dafür eignen, den eigenen Körper besser kennenzulernen.

Aktiv bestimmte Muskeln ansteuern zu können und genau zu wissen, wie bestimmte Bereiche des Körpers auf verschiedene Bewegungen reagieren, ist ein tolles Gefühl. Dazu erweist sich genau diese Eigenschaft häufig als sehr wertvoll – etwa beim Krafttraining, beim Yoga oder beim Tanzen. So ziemlich bei allen Dingen, die ein gewisses Maß an Körperwahrnehmung voraussetzen.

In welchem Maß? Was zählt, ist hier die Regelmäßigkeit! Eine Woche voller Überehrgeiz wird niemanden auch nur im Ansatz weiterbringen. 2–3 kurze Einheiten pro Woche Woche können aber auf Dauer wahre Wunder bewirken und Sie werden merken, dass Sie nach ein paar Wochen deutlich geschmeidiger und beweglicher sind. Wie bei so ziemlich allen anderen Dingen im Leben gilt: Häufig überschätzt man, was man in ein paar Tagen erreichen kann und man unterschätzt, was man in ein paar Monaten erreichen kann.

Übungen für jedermann

Um Sie dabei zu unterstützen, sich auf das Thema einzulassen, zeige ich Ihnen auf dem Instagram-Kanal der Techniker im Rahmen der „Mobility Challenge“ verschiedene Übungen, die Sie wirklich überall und unabhängig von Kleidung, Ort oder Fitnesslevel durchführen können. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung in Form von Bildern finden Sie zudem hier auf dem Pinterest-Profil der Techniker.

Wenn Sie zuvor noch nie ein Beweglichkeitstraining gemacht haben, können Sie auch nicht erwarten, dass Sie von Anfang an alle Übungen perfekt ausführen können. Aber das ist auch erst einmal nicht so wichtig. Versuchen Sie sich zu entspannen, ruhig zu atmen, Ihren Körper konstant mit Sauerstoff zu versorgen und alles so zu machen, wie es sich für Sie persönlich gut anfühlt. Alles andere kommt von ganz allein.


 

Jan Körber ist Personal Trainer. Außerdem ist der studierte Fitnessökonom als @jan_koerbeeeer auch auf Instagram präsent und gibt seinen Followern Tipps für ein gesundes und aktives Leben.

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