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Über Vaterfreuden, Familienglück und erholsame Nächte

14.05.2018

Am 25.01.2017 um 19:13 Uhr stand die Welt für Marcel (Instagram: @ostsee.dad) und seine Frau still. Sie durften zum ersten Mal Bekanntschaft mit ihrer Tochter Edda machen. Ein Moment, der Marcel für immer im Gedächtnis bleibt und der für ihn das vollkommene Glück bedeutete. Passend zu der Kampagne #fortschrittleben, erzählt er uns, wie sein Alltag als Vollblut-Papa aussieht und wie er Entspannung findet.

War Dir schon immer klar, dass Du einmal eine Familie haben möchtest?

Ja! Das wusste ich schon immer. Familie hat mir seit jeher unheimlich viel bedeutet und war schon immer mein Lebensmittelpunkt. Deswegen war es mein großer Wunsch, meine eigene, kleine glückliche Familie zu haben.

Seit wann bist Du Papa und welche Gedanken haben Dich während der Schwangerschaft besonders beschäftigt?

Seit knapp über einem Jahr bin ich Papa von Edda. Es ist doch einfach Wahnsinn, wie schnell die Zeit verfliegt! Während der Schwangerschaft meiner Frau hat mich am meisten die Gesundheit von Edda beschäftigt. Zwischen den jeweiligen Kontrolluntersuchungen lag gefühlt eine halbe Ewigkeit, sodass meine Gedanken oft um ihre gesundheitliche und körperliche Entwicklung kreisten. Auch bei den Ultraschallterminen war ich besonders angespannt, da es immer eine Zeit dauert, bis der Arzt eindeutig sagen kann, ob mit dem Baby alles in Ordnung ist. Sobald es Entwarnung gab, ist mir das ganze Himalaya-Gebirge vom Herzen gefallen. Außerdem hat mir meine Arbeit während der Schwangerschaft zusätzliches Kopfzerbrechen bereitet. Ich liebe meinen Beruf und war noch nie der Typ Mensch, der in den Feierabend geht, wenn noch Arbeit auf dem Schreibtisch liegt. Für mich war aber auch schon immer klar, dass ich eine Familie haben möchte, und als es dann tatsächlich so weit war, musste ich meine Prioritäten neu ordnen. Ein wichtiger Punkt war dabei mein Arbeitsweg: Ich musste täglich fast zwei Stunden Fahrtzeit einplanen – Zeit, die ich eigentlich viel lieber mit meiner Familie verbringen wollte. Der Spagat zwischen Job und Familie schien für mich riesengroß und bereitete mir viel Kopfzerbrechen. Aber so wie das Schicksal es will, bekam ich kurz nach der Geburt von Edda einen Job angeboten, dessen Arbeitsstätte nur wenige Minuten von unserem Zuhause entfernt liegt. Das war für uns die perfekte Lösung!

Marcel mit Töchterchen Edda

Hat sich Deine Einstellung zum Leben geändert, seitdem Du Papa bist bzw. setzt Du Prioritäten seitdem anders?

Nein, meine oberste Priorität lag schon immer auf meiner Familie. Lediglich meinen Sport musste ich in der Anfangszeit meiner Familie unterordnen, um meiner neuen Rolle als Papa gerecht zu werden. Ich bin leidenschaftlicher Baseball-Spieler bei den Rostock Bucaneros und habe dort immer meinen Ausgleich zum Alltag und Beruf gefunden. Mittlerweile gehe ich wieder häufiger zum Sport und habe eine gute Balance zwischen Freizeit, Beruf und Familie gefunden. Das zu schaffen, war mein ganz persönlicher Fortschritt. Einen Weg zu finden, allem mehr oder weniger gerecht zu werden und dabei das Lachen nicht zu verlieren, ist mein persönliches Glück.

Wie findest Du die Balance zwischen Vatersein, Partnerschaft und Zeit für Dich selbst?

Da ich im Papasein voll aufgehe, benötige oder will ich gar keine Zeit, die nur für mich ist. Beim Sport powere ich mich aus, komme danach aber voller Vorfreude auf meine Familie wieder nach Hause. Wir haben lange dafür gekämpft, ein Kind zu bekommen, sodass ich jede freie Sekunde mit Edda verbringen will und genieße. Meine Frau ist da genauso, weshalb wir uns perfekt ergänzen und ein eingespieltes Team sind. Wir können uns immer aufeinander verlassen und genießen die gemeinsame Zeit, sobald Edda schläft.

Welche Tipps und Tricks helfen Dir, um Deinen Alltag zu meistern?

Immer locker bleiben. Ich habe von Anfang an gesagt, man muss alles ganz gelassen nehmen, dann ist die Kleine auch entspannt. Und so ist es auch gekommen. Außerdem haben wir nie ein Familienbett gehabt, sondern die Kleine von der ersten Nacht an in ihrem eigenen Zimmer schlafen lassen. So haben wir es geschafft, dass Edda schon seit dem 3. Monat durchschläft und wir in der Nacht genug Power für den Tag tanken können. Natürlich spielen auch unsere Familien eine große Rolle und entlasten uns, wo sie können. Und zu guter Letzt genieße ich jede Sekunde. Meine Familie ist mein größtes Glück und das koste ich mit jedem Augenblick vollkommen aus.

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