Prof. Dr. Volker Möws
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Kurzprofil

Volker Möws ist der Politikchef der TK und unser Mann in Berlin. Auf Wir Techniker schreibt er über aktuelle gesundheitspolitische Themen und liefert Innenansichten aus dem politischen Milieu Berlins. Nach seinem Sportlehrerstudium an der Universität Rostock mit anschließender Promotion ist Volker Möws seit 1993 bei der TK tätig und hat eine Menge erlebt: Angefangen als Mitarbeiter für Gesundheitswesen sowie für den Krankenhausbereich übernahm er 2007 die Leitung der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. 2015 wechselte er in die Hauptstadt, wo er seitdem als Leiter des Berliner Büros der TK tätig ist. Als er dann Anfang 2017 die Leitung des neuen Geschäftsbereichs "Politik und Kommunikation„ übernahm, war seine Karriere als gesundheitspolitischer Blogger schon fast besiegelt.

Volkers Artikelübersicht

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Zeit zum Anpacken: Der Kodier-Anreiz muss weg.

Zeit zum Anpacken: Der Kodier-Anreiz muss weg.

07.09.2017

Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland stehen im direkten Wettbewerb zueinander. Ein komplizierter Mechanismus, genannt Morbi-RSA, ist für die Verteilung der Beitragsgelder aus dem Gesundheitsfonds verantwortlich und soll theoretisch für faire Wettbewerbsbedingungen sorgen. Doch praktisch lohnt es sich für die Kassen mittlerweile mehr, das System zu beeinflussen statt die Versorgung zu verbessern. Dieser Fehlanreiz führt zu einer Unwucht, die die Existenz einiger Ersatzkassen bedroht.

Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland stehen im direkten Wettbewerb zueinander. Ein komplizierter Mechanismus, genannt Morbi-RSA, ist für die Verteilung der Beitragsgelder aus dem Gesundheitsfonds verantwortlich und soll theoretisch für faire Wettbewerbsbedingungen sorgen.

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Warum es beim Ärztemangel nicht an Ärzten mangelt

Warum es beim Ärztemangel nicht an Ärzten mangelt

31.08.2017

In ländlichen und strukturschwachen Regionen ist er häufig ein Problem: Der Arztmangel. Wenn der örtliche Mediziner seine Praxistür zum letzten Mal hinter sich schließt, verliert nicht selten eine ganze Region an Lebensqualität. Kein Wunder, dass viele Bürgermeister und Landräte dann lautstark klagen und schnell bei der Forderung nach "mehr Ärzten" sind. Doch das Prinzip "Viel hilft viel" ist bei diesem Thema keine Lösung. Denn die Statistik zeigt: Die Zahl der Ärzte in Deutschland steigt von Jahr zu Jahr. Das Problem ist nicht die Zahl der Ärzte, sondern ihre Verteilung.

In ländlichen und strukturschwachen Regionen ist er häufig ein Problem: Der Arztmangel. Wenn der örtliche Mediziner seine Praxistür zum letzten Mal hinter sich schließt, verliert nicht selten eine ganze Region an Lebensqualität. Kein Wunder, dass viele Bürgermeister und Landräte dann lautstark klagen und schnell bei der Forderung nach "mehr Ärzten" sind. Doch das Prinzip "Viel hilft viel" ist bei diesem Thema keine Lösung. Denn die Statistik zeigt: Die Zahl der Ärzte in Deutschland steigt von Jahr zu Jahr. Das Problem ist nicht die Zahl der Ärzte, sondern ihre Verteilung.

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Im Zweifelsfall gegen das Skalpell

Im Zweifelsfall gegen das Skalpell

24.08.2017

Im orthopädischen Bereich wird häufig operiert, was anders behandelt werden könnte. Eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung kann sicherstellen, dass nur Eingriffe durchgeführt werden, die wirklich medizinisch notwendig sind. Bisher fehlt es aber noch an einheitlichen Richtlinien für ein geregeltes Zweitmeinungsverfahren. Dabei zeigen Beispiele wie das Zweitmeinungs-Angebot der TK, wie es gehen kann.

Im orthopädischen Bereich wird häufig operiert, was anders behandelt werden könnte. Eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung kann sicherstellen, dass nur Eingriffe durchgeführt werden, die wirklich medizinisch notwendig sind. Bisher fehlt es aber noch an einheitlichen Richtlinien für ein geregeltes Zweitmeinungsverfahren. Dabei zeigen Beispiele wie das Zweitmeinungs-Angebot der TK, wie es gehen kann.

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Zur Sprechstunde oder ins Krankenhaus?

Zur Sprechstunde oder ins Krankenhaus?

17.08.2017

Immer mehr medizinische Behandlungen liegen an der Grenze zwischen ambulanter und stationärer Leistungserbringung. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Zahl der "Kurzzeit-Patienten" in den Krankenhäusern steigt. Mit sogenannten Hybrid-DRG will die TK die Trennung zwischen Praxis und Krankenhaus lockern und die Verteilung der Patienten künftig besser steuern.

Immer mehr medizinische Behandlungen liegen an der Grenze zwischen ambulanter und stationärer Leistungserbringung. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Zahl der "Kurzzeit-Patienten" in den Krankenhäusern steigt. Mit sogenannten Hybrid-DRG will die TK die Trennung zwischen Praxis und Krankenhaus lockern und die Verteilung der Patienten künftig besser steuern.

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„Wo waren wir stehengeblieben?“: Plädoyer für die Stärkung der Sprechenden Medizin

"Wo waren wir stehengeblieben?": Plädoyer für die Stärkung der Sprechenden Medizin

10.08.2017

In vielen Sprechzimmern herrscht hoher Zeitdruck, oft kommt das persönliche Gespräch zwischen Arzt und Patient zu kurz. Deshalb fordert die TK, Mediziner von unnötiger Bürokratie zu entlasten und die sogenannte "sprechende Medizin" zu stärken.

In vielen Sprechzimmern herrscht hoher Zeitdruck, oft kommt das persönliche Gespräch zwischen Arzt und Patient zu kurz. Deshalb fordert die TK, Mediziner von unnötiger Bürokratie zu entlasten und die sogenannte "sprechende Medizin" zu stärken.

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Telemedizinische Fernbehandlung – warum zögern wir noch?

Telemedizinische Fernbehandlung - warum zögern wir noch?

03.08.2017

E-Mails, Video-Chat oder Instant-Messenger sind in unserem Alltag und Berufsleben größtenteils schon längst Standard. In der Kommunikation mit der Arztpraxis und dem Arzt jedoch passiert immer noch vieles analog. Dabei ist die Telemedizin eine gigantische Chance für das deutsche Gesundheitssystem und in anderen Ländern wie der Schweiz oder Estland schon lange fest etabliert. Warum schöpfen wir in Deutschland ihre Potenziale nicht voll aus?

E-Mails, Video-Chat oder Instant-Messenger sind in unserem Alltag und Berufsleben größtenteils schon längst Standard. In der Kommunikation mit der Arztpraxis und dem Arzt jedoch passiert immer noch vieles analog. Dabei ist die Telemedizin eine gigantische Chance für das deutsche Gesundheitssystem und in anderen Ländern wie der Schweiz oder Estland schon lange fest etabliert. Warum schöpfen wir in Deutschland ihre Potenziale nicht voll aus?

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Ein Lotsensystem für die Notfallversorgung: Portalpraxen als Teil der Klinik-Notaufnahmen

Ein Lotsensystem für die Notfallversorgung: Portalpraxen als Teil der Klinik-Notaufnahmen

31.07.2017

Über die Ausgestaltung einer Strukturreform der Notfallversorgung wird aktuell an vielen Stellen diskutiert. Das Problem: Immer mehr Patienten steuern im Notfall zuerst das Krankenhaus an, auch wenn eine Notfallpraxis oder ein niedergelassener Arzt sie genauso gut oder gar besser hätte versorgen können. Die TK fordert anlässlich der anstehenden Bundestagswahl die Entwicklung einer koordinierten Notfallversorgung, die sich sektorenübergreifend am Bedarf des Patienten ausrichtet.

Über die Ausgestaltung einer Strukturreform der Notfallversorgung wird aktuell an vielen Stellen diskutiert. Das Problem: Immer mehr Patienten steuern im Notfall zuerst das Krankenhaus an, auch wenn eine Notfallpraxis oder ein niedergelassener Arzt sie genauso gut oder gar besser hätte versorgen können. Die TK fordert anlässlich der anstehenden Bundestagswahl die Entwicklung einer koordinierten Notfallversorgung, die sich sektorenübergreifend am Bedarf des Patienten ausrichtet.

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Das deutsche Gesundheitssystem braucht einen Innovationsschub!

Das deutsche Gesundheitssystem braucht einen Innovationsschub!

20.07.2017

Im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 erklärt TK-Politikchef Prof. Dr. Volker Möws die gesundheitspolitischen Forderungen der TK an die künftige Bundesregierung. Ein wichtiges Zukunftsthema für das gesamte Gesundheitssystem: Wie geht es mit der Innovationsförderung weiter?

Im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 erklärt TK-Politikchef Prof. Dr. Volker Möws die gesundheitspolitischen Forderungen der TK an die künftige Bundesregierung. Ein wichtiges Zukunftsthema für das gesamte Gesundheitssystem: Wie geht es mit der Innovationsförderung weiter?

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Wie wir Big Data für die Versorgung nutzen können. Und müssen.

Wie wir Big Data für die Versorgung nutzen können. Und müssen.

13.07.2017

Im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 erklärt TK-Politikchef Prof. Dr. Volker Möws die gesundheitspolitischen Forderungen der TK an die künftige Bundesregierung. Eine derzeit wichtige Diskussion in der Gesundheitspolitik: Welche Chancen bietet die Digitalisierung bei der Erfassung und Analyse großer Datenmengen - kurz Big Data?

Im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 erklärt TK-Politikchef Prof. Dr. Volker Möws die gesundheitspolitischen Forderungen der TK an die künftige Bundesregierung. Eine derzeit wichtige Diskussion in der Gesundheitspolitik: Welche Chancen bietet die Digitalisierung bei der Erfassung und Analyse großer Datenmengen - kurz Big Data?

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