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    1 Kommentar

    • Matias Leão Rautenberg sagt:

      Am 18.09.2018 kam in der ARD Sendung FAKT von Herrn Andreas Rummel ein Fernsehbeitrag, der mir als seriös recherchiert erscheint. Hierbei kommen auch Herr Hans Lilie zu Wort, der betont, dass rechtswidrige Eingriffe nach der Novellierung des Strafgesetzbuches eigens geahndet werden können. Herr Jörg Siewert wiederum weist darauf hin, dass damit die fehlende zeitliche Nähe von rechtswidrigen Eingriffen und ihrer Verfolgung möglicherweise nicht zu einer präventiven Vermeidung von Fehleingriffen führt.

      Für mich stellt sich die Frage, inwieweit ärztliche Transplantationsbeauftragte nachweislich einer regelmäßigen Fortbildung und für ihre Tätigkeit ohne Druck der übrigen arbeitsrechtlichen Verpflichtungen tatsächlich freigestellt werden. Ebenso scheinen Transplantationsgelder an Kliniken auszuzahlen, die diese Leistungen konkret nicht erbringen, äußerst fragwürdig.

      In einer anderen Fernsehsendung wurde in ARTE vor zweit Jahren die Prozedur vorgestellt, in dem zwei Ärzte bei einem weiterbelebten Leichnam überprüften, dass die Person tatsächlich verstorben ist, bevor sie zu einer Transplantation freigegeben wird. Ich muss zugeben, dass dies schwer erträglich war, weil es sich bei den Tests nicht weniger als um „Foltermethoden“ handelte. Nichtsdestotrotz scheint mir diese Transparenz bei der Frage notwendig zu sein, ob die Zuspruchs Lösung in eine Widerspruchslösung gewandelt wird. Diese Diskussion muss breit und länger geführt werden.

      Ich bevorzuge die Widerspruchslösung eben aus ethischen Gründen, da die Transplantationsorgane international verteilt werden und Deutschland indem Maße nur davon profitieren kann, wie es auch dazu beiträgt. Jedes gerettete Leben ist für mich ein Beitrag zu unserer solidarischen Gesellschaft. Ungeachtet dessen müssen aber diese Missstände entschieden abgestellt werden.

      Hier wünsche ich mir als eaB eine deutliche Unterstützung durch die GKV.

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