Christopher Conze

Haben Sie einen Organ­spende­ausweis?

Weniger als 30 Prozent der 14- bis 75-Jährigen in Deutschland besitzen einen Organspendeausweis. Wir wollen wissen, warum – und haben nachgefragt.

Es ist kein leichtes Thema. Aber ein wichtiges! Denn mit dem Ausfüllen eines Organspendeausweises ist anderen geholfen. Und damit sind nicht nur die rund 10.000 in Deutschland auf ein Spenderorgan wartenden Patienten gemeint, sondern auch die Angehörigen.

Wenn kein Spendeausweis vorliegt, müssen die Angehörigen im Todesfall entscheiden, ob eine Organ- oder Gewebestudie durchgeführt werden kann. Diese außergewöhnlich schwierige Entscheidung kann man der Familie abnehmen. Dennoch besitzen weniger als 30% der 14 bis 75-jährigen in Deutschland einen Organspendeausweis.

Wir wollten es genauer wissen und Gesichter hinter den Umfrageergebnissen sehen, Menschen, die uns ihre Haltung zur Organspende aus der persönlichen Sicht schildern. Deswegen sind wir mit Mikrofon und Kamera in die Hamburger Innenstadt gezogen und haben nachgefragt.

Entscheidend ist die Entscheidung!

Schaut man sich Umfragen zur Organspende an, so wird deutlich, dass vor allem die fehlende Auseinandersetzung mit dem Thema für die meisten der Grund ist, keinen Ausweis zu haben. Daraus ergeben sich Unsicherheiten, Ängste, offene Fragen – viele Gründe, einen Bogen um die Entscheidung zu machen.

Wir haben die wichtigsten Fragen und die häufigsten Irrtümer zum Thema zusammengetragen. Denn wie auch immer man sich entscheidet: wichtig ist, dass man es tut.


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