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    4 Kommentare

    • S.Connerley sagt:

      Als P.T.A. finde ich die Idee von den vielen Nachteilen der Papierrezepte befreit zu werden verlockend: Fehlende Informationen oder Arztunterschrift, abgelaufenes Datum, Probleme mit der Bedruckung, stundenlange Nachkontrolle, Verschickung an die Verrechnungsstelle, dort weitere Nachkontrolle.
      Auch kann man mit dem e-Rezept hoffentlich schneller bestellen, die Frage bleibt welche Auswahl die Krankenkassen bei Lieferproblemen noch zulassen.
      Wer trägt die Kosten für Handis und neue Software und was passiert wenn die Technik versagt?

      Es waren einmal goldene Zeiten als man mit dem Rezept an die Schulblade ging und das passende Medikament abgeben durfte, inzwischen sucht man durch einen Dschungel von Kassenverträgen, Generika, ReImporten, Festbeträgen, etc., um dem Patienten an die Behandlung gelangen zu lassen. Den Apotheken werden immer wieder die Bezahlung wegen dieser Unstimmigkeiten versagt. Dazu die Bestrafung bei ReImporten, wenn die Quote pro Apotheke nicht erreicht wird. Dieser bürokratische Wahnsinn kostet mehr als die Einsparungen, nachdem die Preise sich schon lange angeglichen haben.
      Nun ist noch jede Packung auf den QR Code abzusuchen und ein 2.Mal zu scannen.
      Das Arbeiten macht unter den heutigen Bedingungen eine gute Patientenberatung kaum noch möglich, die ja bereits in den immer kürzeren Arztgesprächen fehlt.

      Bin gespannt auf die Erfahrungsberichte dieses Feldversuches. Gibt es doch noch eine Verbesserung durch Technik?

    • Redaktion sagt:

      Hallo S.Connerley,

      vielen Dank für Ihren Kommentar, wir freuen uns über Ihr Interesse an dem Thema! Wie Sie beschreiben, sollen durch das eRezept Abläufe, die direkt mit dem Rezept zu tun haben, für Apotheker, Ärzte und Patienten schneller und bequemer werden. Die Daten des eRezeptes sind dabei mittels einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Sie liegen dezentral in der Arztpraxis, bis die Apotheke die Daten abruft. Nach einer erfolgreichen Testphase befindet sich das Projekt nun in der der sogenannten Echtphase und damit konkret im Einsatz. Die technische Lösung hat sich bewährt. Im Rahmen des Projektes wird sichergestellt, dass die hohen Anforderungen an die technische Umsetzung erfüllt und im ständigen Qualitätssicherungsprozess überwacht werden. Zudem gibt es im Pilotprojekt weiterhin die Möglichkeit, das Rezept in Papierform auszustellen.

    • R. Rothweiler sagt:

      In den kommenden Jahren wird die Digitalisierung im Gesundheitswesen weiter an Fahrt aufnehmen und Pilot-Projekte wie dieses tragen zur Beschleunigung einer solchen, längst überfälligen Entwicklung bei – auch wenn sich die Politik mal wieder nicht einig ist (s. Beratungen zum Kabinettsentwurf elektronische Patientenakte im Zwist zwischen BMG und BMJ).
      Nun zu meiner Frage: Wenn Sie ausführen, dass die Daten „dezentral in der Arztpraxis liegen“, was meinen Sie damit? Eine Integration in die PVS der Leistungserbringer als auch die AVS der Apotheken erscheint für eine Marktdurchdringung unabdingbar, oder? Und der Teilprozess von der Apotheke bis zur Krankenkasse könnte dann die bisher etablierten Wege über Abrechnungszentren verlassen, oder?
      VG
      R. Rothweiler

      • Redaktion sagt:

        Hallo R. Rothweiler,

        vielen Dank für Ihren Kommentar, wir freuen uns über Ihr Interesse an dem Thema!
        Die „Dezentralität“ in unserem Projekt bedeutet, dass das Rezept so lange beim Arzt liegt, bis es von der beliefernden Apotheke dort abgerufen wird. Es wird auf keinem externen Server zwischengespeichert. Sowohl in das Praxisverwaltungssystem als auch in das Apothekenverwaltungssystem kann unser eRezept bereits heute voll integriert werden. Ein Verzicht auf das Apothekenrechenzentrum ist in unserem Projekt nicht vorgesehen.

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