Redaktion

Die conhIT 2017 aus den Augen zweier Praktikanten

Für die TK-Praktikanten Magdalena Salewski und Rasmus Weber begann die conhIT 2017 mit einem gereimten Sketch – beim eHealth Slam auf der Messe „slamten“ sie über den Sinn und Unsinn der Video-Sprechstunde in der Regelversorgung. Ihre Eindrücke lesen Sie hier. Ring … ring … ring … ring …

Ach hey Omi!

Hallo mein Spatz. Schön dich zu sehen,
autsch ich hab echt Schwierigkeiten mit dem Gehen

Ja Omi, wie läuft das denn nun mit deiner Hüft-OP
Ist die Wundnachsorge jetzt OK?
Hast du ’n neuen Facharzt im Dorf bei dir?
Oder kannste endlich skypen mitm Arzt wie mit mir?

Du meinst per Videotelefonie?
So wie damals mit dem Leberfleck am Knie?
Geht das jetzt auch bei anderen Ärzten?
Auch wenn ich plötzlich was hab am Herzen?

So begann unsere conhIT 2017 – mit einem gereimten Sketch. Hallo, wir sind Magdalena und Rasmus – ehemaliger und aktive Praktikantin aus dem Versorgungsmanagement Entwicklung der TK. Die conhIT – eines der wichtigsten internationalen Branchentreffen des Jahres für die Gesundheits-IT – war eine völlig neue Erfahrung für uns, denn bis dato hatten wir nur wenig Berührung mit dem breiten Feld der vernetzten Gesundheit: Viele Stände, viele Themen – von elektronischen Patientenakten über Cybersicherheit bis hin zu Krankenkassen-Apps, Menschenmassen, viele Visitenkarten und viel kostenloses Essen – also der optimale Ort für engagierte Studenten wie uns!

Dichterwettstreit über eHealth-Themen

Zum zweiten Mal wurde von den Veranstaltern ein Slam auf die Beine gestellt – und wir waren mit dabei. Die Idee: Ein Slam ist ein Vortragswettbewerb, bei dem selbstgetextete Beiträge innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Dieses kürt anschließend auch den oder die Sieger. Das Format wurde hierzulande ursprünglich als Poetry-Slam (Dichterwettstreit) bekannt – mittlerweile haben sich weitere Formen etabliert, wie der Singer-Songwriter-, Shortfilm- oder der Science-Slam. An Letzterem knüpft auch der eHealth-Slam der conhIT an.

Insgesamt hatte jedes Team oder Referent sechs Minuten Zeit um ihren, beziehungsweise seinen Beitrag vorzutragen. Neben uns als Vertreter der Techniker Krankenkasse, traten diese Teams an: medatixx GmbH & Co. KG, Grundig Business Systems GmbH und Telekom Healthcare Solutions. In unserem Vortrag wollten wir auf ein grundsätzliches Thema in der Digitalisierung des Gesundheitssystem Bezug nehmen: Den Sinn und Unsinn der Überführung der Online-Videosprechstunde in die Regelversorgung. Aufregende 5,39 Minuten später, und nach einigen Problemen bei Ton und der Onlineabstimmung – und das auf einer IT-Messe – fuhren wir mit dem dritten Platz nach Hamburg zurück.

Unser Fazit: Es hat sich auf jeden Fall gelohnt!

[Magdalena Salewski und Rasmus Weber aus dem Versorgungsmanagement Entwicklung der TK beim eHealth-Slam auf der conhIT in Berlin.]


Kommentieren Sie diesen Artikel

Lädt. Bitte warten...

Der Kommentar konnte nicht gespeichert werden. Bitte überprüfen Sie Ihre Eingaben.


Lesen Sie hier weiter

Laura Hassinger Laura Hassinger