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    Die Berufstätigkeit bestimmt für viele Menschen einen großen Teil ihres Lebens. Was bedeutet das im Einzelfall für unsere Lebensqualität und Gesundheit? Der Gesundheitsreport 2018 der TK schaut genau hin.

    Wir wollen alle so lange wie möglich gesund und leistungsfähig sein. Gar nicht so einfach. Jede Generation muss sich ihren eigenen Herausforderungen stellen: Junge Menschen plagen oft Existenzsorgen – nach der Schule oder dem Studium sind sie besonders häufig von kurzen Phasen der Arbeitslosigkeit betroffen. In der Lebensmitte jonglieren viele Kind, Karriere und Nestbau gleichzeitig. Die ältere Generation hat wiederum häufig mit sinkender Belastbarkeit zu kämpfen.

    Der Gesundheitsreport 2018 der TK nimmt die einzelnen Phasen des Erwerbslebens genauer unter die Lupe. Angesichts des demografischen Wandels müssen die Politik und Unternehmen genauso wie wir Krankenkassen dringend Konzepte entwickeln, damit wir alle möglichst lange gesund und arbeitsfähig bleiben.

    Zu den Fragen, die uns umtreiben, haben wir uns auch draußen in den Fußgängerzonen umgehört.

    Wie lange sind die Menschen durchgehend beschäftigt? Warum unterbrechen Erwerbstätige ihr Berufsleben?
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    Stichwort Elternzeit: Wer macht davon wie lange Gebrauch und weshalb?
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    Wann gehen die Menschen in Rente? Wie fit fühlen sie sich im fortgeschrittenen Alter?
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    Betriebliches Gesundheitsmanagement immer wichtiger

    Bald kommt die geburtenstarke Generation der Babyboomer ins Rentenalter. Mit Blick auf die älteren Beschäftigten zeigt der TK-Gesundheitsreport 2018 Handlungsbedarf auf: Laut Report scheidet mehr als jeder zweite Erwerbstätige vor dem offiziellen Renteneintrittsalter aus dem Arbeitsleben aus. Darunter jeder Siebte (13,5 %) aufgrund von Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit oder Schwerbehinderung.
    Deshalb betont Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK: „Es nützt nichts, das Renteneintrittsalter immer weiter hochzuschrauben, wenn schon heute nicht einmal jeder Zweite so lange arbeitet. Wir müssen dafür sorgen, dass die Menschen leistungsfähig bleiben und überhaupt bis zum Rentenbeginn arbeiten können.“

     

    Deshalb engagiert sich die TK auch besonders beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Gemeinsam mit den Firmen entwickeln wir individuelle Lösungen, wie die Gesundheit der Mitarbeiter in den einzelnen Lebensphasen gefördert und langfristig erhalten werden kann. Seit 2011 vergibt die TK außerdem gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Unternehmensberater einmal im Jahr den Demografie-Exzellenz-Award (DEA) an herausragende Personal-Projekte, die Lösungen für die betrieblichen Auswirkungen des demografischen Wandels gefunden haben.

    Gesunde Mitarbeiter sind auch gut für die Unternehmen

    Dana Lafuente

    Viele Unternehmen investieren in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Dana Lafuente ist Leiterin der Abteilung Mitarbeiterförderung des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin. Bei der Vorstellung des TK-Gesundheitsreports 2018 erklärte sie: „Die Sicherung der Leistungs- und Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten, der Wettstreit um Fachpersonal, die Herausforderungen, eine sich immer schneller wandelnde Arbeitswelt zu meistern und Zeit effizient zu nutzen – dies sind Aufgaben, die sich Arbeitgebern unabhängig von der Branche stellen.“

     

    Für den Gesundheitsreport 2018 wertete die TK die Krankschreibungen und Arzneimittelverordnungen der rund fünf Millionen bei der TK-versicherten Erwerbspersonen aus. Dazu zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von Arbeitslosengeld I.  Die Grundlage dafür bilden die 3,5 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter von 20 bis 65 Jahren über einen Zeitraum von fünf Jahren (2013-2017).


    Weiterlesen:

    Weitere Informationen zum Gesundheitsreport 2018, Pressefotos, Infografiken sowie den Studienband zum Download finden Sie in der digitalen Pressemappe in unserem Pressecenter.

    Jessica Kneißler

    Jessica Kneißler

    Jessica ist Redakteurin in der Abteilung Presse und Politik der Techniker in Hamburg. Dafür hat die Schwarzwälderin den Wald gegen Elbe und Alster getauscht – und bereut es bislang kein bisschen.

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