Cornelia Benzing

KI schön erklärt, oder: Wie viel Arbeit ein Video machen kann…

Beherrscht „Künstliche Intelligenz“ bald unseren Alltag? Und was genau verstehen wir darunter? Ein Erklärungsversuch im Video – wie es dazu kam und wie viel Schweiß und Hirnschmalz das Projekt kostete, erzählt unsere TK-Kollegin aus Rheinland-Pfalz.

„Künstliche Intelligenz (KI) in der Pflege“ – das Thema für unsere Fachveranstaltung der TK-Landesvertretung Rheinland-Pfalz steht fest. Doch schnell stellt sich uns die Frage: Was genau verstehen wir eigentlich unter KI? Schon bei der internen Diskussion zeigt sich, dass jeder ein etwas anderes Bild hat.
Sicher, „selbstlernendes System“ und „neuronale Netze“, davon hat jeder mal gehört. Wie aber funktioniert KI genau und was kann sie tatsächlich leisten?! Da gehen die Meinungen bei uns schon auseinander. Vermutlich wird es den meisten der rund 130 geladenen Veranstaltungsgäste ähnlich gehen…

Künstliche Intelligenz erklären? „Machen wir doch ein Video!“

Da kommt uns in der Öffentlichkeitsarbeit bald die Idee: Ein eigens produziertes Video soll die Teilnehmer in das Thema einführen und zur Diskussion anregen. Gesagt, getan: Zusammen mit unserer Filmagentur geht es an die Planung.
Gar nicht so einfach! Schon allein ein Storyboard auszuarbeiten und passendes Footage-Material sowie Hintergrundmusik zu finden, ist eine Herausforderung. Viele, viele E-Mails und Telefonkonferenzen später steht schließlich das Gerüst: Erklärstücke zum aktuellen Forschungsstand sollen mit politischen Statements ergänzt werden.

Malu Dreyer ist auch dabei

Was uns sehr freut: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin und kommissarische SPD-Vorsitzende Malu Dreyer sowie weitere Bundestagsabgeordnete aus der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz sind spontan bereit, mitzumachen. Neben Dreyer kommen Tabea Rößner (Grüne), Jan Metzler (CDU), Manuel Höferlin und Mario Brandenburg (beide FDP) zu Wort.

Termine mit den vielbeschäftigten Politikern zu finden ist erwartungsgemäß nicht ganz einfach. Schließlich gelingt es, alle MdBs innerhalb weniger Tage im Berliner Paul-Löbe-Haus zu filmen: Mit seiner modernen Stahl- und Glas-Konstruktion gibt das eine wunderbare Kulisse ab. Mein persönliches Highlight ist der Dreh in der Mainzer Staatskanzlei, wo sich MP Malu Dreyer über eine halbe Stunde Zeit für uns und das Thema KI genommen hat.

Richtig viel Fleißarbeit – aber es lohnt sich

Der Rest ist richtig viel Fleißarbeit: Stundenlanges Videomaterial muss gesichtet und der Schnitt in vielen Einzelschritten immer wieder angepasst werden. Die Fertigstellung des Films – zwei Arbeitstage vor der Veranstaltung! – ist denkbar knapp. Doch das Endprodukt kann sich sehen lassen, finden wir!
Bleibt nur die spannende Frage, wohin uns KI tatsächlich im Gesundheitswesen führen wird…


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